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2.  Diagnostik:

Basisdiagnostik :
Zur Basisdiagnostik zählt die Erhebung der Krankengeschichte inklusive der Gespräche mit den Eltern, um mögliche familiäre Situationen zu klären. Gegebenenfalls seelische Konfliktvorgänge aufzudecken. Augenmerk wird gelegt auf Zusammenhänge mit bestimmten Ereignissen in Kombination mit einnässenden oder trockenen Phasen. Auch zur Erhebung der Krankengeschichte gehört das Gespräch und die Untersuchung des Kindes zur Aufdeckung möglicher Reifungsstörungen oder auch neurologischer Schäden von Hirn- und Rückenmark sowie Neuropathien (Erkrankungen der Nerven ).
 
· Urinstatus (Harnsediment, Harnkultur, spezifisches Gewicht)
· Ultraschalluntersuchungen (Restharn, Blasenwanddicke und Harntransportstörung
· Miktionsprotokoll, Miktionsbeobachtung ( z. B. nach Infektbehandlung)
 
Generell gilt, daß die Enuresis streng zu trennen ist von der Harninkontinenz, bei der organische Schäden vorliegen, z. B. Harnwegsentzündungen, Harnröhrenverengungen, etc. . Nach den Empfeh-lungen der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen Fachgesellschaften ( AWMF ) gilt:

Sind die Basisuntersuchungen unauffällig, kann von einer unkomplizierten, mono - symptomatischen Enuresis ausgegangen werden, die keine weiteren Untersuchungen erfordert.
Im Zweifel steht  weiterführende Diagnostik zur Verfügung.

Die weiterführende Diagnostik kann bestehen aus dem:

· Uroflow (optimal als Flow-EMG-Studie; bei verdickter Blasenwand/Restharn )
· Miktionscystourethrographie (bei Verd. auf funktionelle Blasenentleerungsstörung  )
· sowie verschiedenen Untersuchungen Urethrocystoskopie und Harnröhrenvermessungen, die
unter Narkose
durchgeführt werden sowie weiterführende neurologisch,  psychiatrische Untersuchen.

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